Mit Astrid Hensler (Sopran), Ralf Peter (Tenor, Konzeption) und Thomas Layes am Flügel
Gerade einmal 23-jährig komponierte Franz Schubert im Februar 1820 seine Osterkantate „Lazarus oder: Die Feier der Auferstehung“. Nach dem Johannesevangelium behandelt sie den Tod (und die Auferweckung) des Lazarus von Bethanien, zu Beginn der Passion Jesu ein Zeichen für die spätere Auferstehung. Das Libretto stammt von August Hermann Niemeyer, 
Doktor der evangelischen Theologie, Pädagoge, Reiseschriftsteller, Kirchenlieddichter und preußischer Bildungspolitiker.
Das dreiaktige Werk für sechs Solisten, Chor und Orchester stellt eine Mischung aus Kantate, Oratorium und einer Art geistlichen Oper dar. Schuberts Musik bricht bei Lazarus‘ Grablegung ab. Die Uraufführung des Fragments durch Johann Herbeck fand erst 1863 in Wien statt.
Obwohl Schubert schon mit 31 Jahren starb, hinterließ er ein ungemein reichhaltiges Werk mit über 600 Liedern, weltlicher und geistlicher Chormusik, 12 vollständigen oder unvollendeten Sinfonien, Ouvertüren, Bühnenwerken, Klavier- und Kammermusik. Seine heute unbestrittene Bedeutung als herausragender Vertreter der frühen Romantik wurde erst nach seinem Tod erkannt.
In der (eigens für Palmsonntag im Eschberger Gemeindezentrum konzipierten) Konzertversion interpretieren Sopranistin Astrid Hensler (Maria, Martha, Jemina) und Tenor Ralf Peter
(Lazarus, Nathanael, Simon) Schuberts selten aufgeführte und dennoch tief bewegende Bibelauslegung, am Flügel begleitet von Thomas Layes aus Herbecks vorzüglichem Klavierauszug – illustriert mit Gemälde-Projektionen verschiedener Kunstepochen.
Eine Kooperation mit dem Förderkreis der evangelischen Gemeindearbeit auf dem Eschberg in der Kirchenstiftung Zukunft Evangelisch St. Johann. – Konzert im Rahmen der Reihe „Musik-Salon am Sonntag“, die von der Landeshauptstadt Saarbrücken mitgefördert wird.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten!
