Mit großer Spannung war der Auftritt von Céline bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris 2024 erwartet worden. Vom Eiffelturm sang sie dann Édith-Piafs-Klassiker „L’Hymne à l’amour“ in die Pariser Nacht. Damit berührte sie viele Menschen und ihre Performance wurde zum emotionalen Höhepunkt der Eröffnungsfeier. Das Besondere war, dass sie seit vier Jahren keinen musikalischen Auftritt mehr absolviert hatte. Sie hatte selbst öffentlich gemacht, dass sie an dem Stiff-Person-Syndrom leidet, einer seltenen neurologischen Krankheit
, durch die sie u.a. die Kontrolle über ihre Stimme verloren hat.
Als Sängerin ist Céline Dion ein Ausnahmetalent und sie wurde mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten Pop-Sängerin weltweit. Bekannt wurde die kanadische Sängerin durch den Erfolg bei Eurovision Song Contest 1988 für die Schweiz mit „Ne partez pas sans moi“, schließlich durch Songs wie „The Power of Love“ (1993) und „My Heart Will Go On“ (1997).
Céline Dion hat in ihren Liedern oft die Liebe thematisiert. Für sie ist die Liebe offenbar wie ein Kraftfeld, aus der auch Trost, Ermutigung und Hoffnung erwachsen. Sie sagte in einem Interview, sie habe sich aus der Dunkelheit der Krankheit herausgearbeitet. Die Angst sei der Hoffnung gewichen.
In dem Gottesdienst werden wir einige ihrer größten Songs hören und dabei auch ihrer spirituellen Tiefe nachspüren.
mit:
Almut Panfilenko (Gesang)
Manuel Krass (Klavier)
Liturgie und Predigt: Herwig Hoffmann .
Foto: (c) Anirudh Koul-Flickr, CC BY 2.0. https://commons-wikimedia.org/windex.php?curid=6709635
