Die Musik von Queen berührt bis heute viele Menschen. Sie verbindet große Energie mit einer tiefen Menschlichkeit, sie ist kraftvoll und zugleich verletzlich. Genau diese Mischung macht ihre Songs zeitlos — und öffnet Räume, in denen sich Menschen wiederfinden können.
„Somebody to Love“ ist Rock — und zugleich ein Gebet. Freddie Mercury hat darin einen Menschen gezeichnet, der jeden Morgen neu um Kraft ringt, der arbeitet, bis die Knochen schmerzen, der betet, der weint, der sich fragt, ob seine Worte irgendwo ankommen. Der Song ist ein Ruf nach einem Gegenüber: nach jemandem, dem man sich zuwenden kann, der antwortet, der einen nicht klein macht.
In unserem Pop‑Gottesdienst „Somebody to Love“ greifen wir diese Spannung auf: die Wucht des Rock und die Tiefe eines Gebets. Die Sehnsucht nach einem Du, das trägt. Die Frage,

ob das, was ich sage, gehört wird — nicht als Echo, sondern als Antwort.
Außer „Somebody To Love“ werden in dem Gottesdienst weitere Lieder zu hören sein, wie „Don’t Stop Me Now“ und „Bohemian Rhapsody“.
Die Songs werden performt von Christiane Motter, Jonathan Lutz und Achim Schneider am Klavier – ein Trio, dass die Besucher*innen bei der „Nacht der Kirchen“ schon begeistert.
Für Liturgie und Predigt ist Herwig Hoffmann zuständig.
Der Gottesdienst findet im Rahmen der Ausstellung „Einsam. Gemeinsam. Mut zum Sein“ statt.
Fotos: (c) Ingor Rammer

