Ausstellung "Und ... Licht"

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Datum: 
Freitag, 18 Januar, 2019 bis Sonntag, 17 März, 2019
Uhrzeit: 
zu den üblichen Öffnungszeiten der Johanneskirche

Die Wanderausstellung „Und … Licht“ der Evangelischen Kirche im Rheinland thematisiert das Spannungsfeld von Theologie und Lichtkunst.
 

Licht als zentraler biblischer Begriff beschreibt, beleuchtet, setzt frei und wirft Fragen auf. Kein Wunder, dass das Wort Licht 245 Mal in der Bibel auftaucht. „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht“, heißt es beispielsweise im ersten Buch Mose.

Und der Prophet Jesaja schreibt: „Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.“ (60,1)

In Anlehnung an Bibelverse wie diese präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland im Jahr 2019 die Wanderausstellung „Und … Licht.“, um den Dialog zwischen Theologie und Lichtkunst zu vertiefen. International renommierte Künstlerinnen und Künstler haben Werke für die Ausstellung geschaffen, die sich mit dem Thema Licht befassen. Entstanden sind neun Kunstwerke, die christliche Botschaften beleuchten und hinterfragen. Ein Beirat von Fachleuten aus Kunst und Kirche hat die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler ausgewählt.

„Bei der Auswahl haben wir Wert auf Zeitgenossenschaft gelegt“, sagt Holger Hagedorn, Mitglied

im Beirat und Kurator der Ausstellung. „Es handelt sich um aktuelle Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich im Alter, Geschlecht und ihrer Herkunft unterscheiden, polyvalente Perspektiven einbringen und auf der Höhe des aktuellen Kunstdiskurses arbeiten.“

Die Ausstellung ist 2019 in sieben Städten auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland zu sehen: in Saarbrücken, Trier, Mönchengladbach, Troisdorf, Essen, Krefeld und Düsseldorf. Die Kunstwerke treten in Beziehung zur Architektur der evangelischen Kirchen, in denen sie ausgestellt sind, sowie zu den dort herrschenden Lichtverhältnissen und -stimmungen.

Es gehe bei der Ausstellung nicht darum, „eine allumfassende Helligkeit zu produzieren“, schreibt Frank Vogelsang, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland, in einem theologischen Begleittext zu den künstlerischen Arbeiten. „Vielmehr fragen die Kunstwerke danach, wie sich Licht mit ursprünglich lichtloser Materie verbindet, wie das Licht gebrochen im Wechselspiel

mit unterschiedlichen Materialien zum Ausdruck kommt.“

Licht erscheine auch in den Kunstwerken zerbrechlich, angefochten. Es arbeite sich an Materialien und Medien ab, die von ihm durchdrungen werden, schreibt Vogelsang, der auch Mitglied im Beirat der Ausstellung ist. „Die Kunstwerke geben eine Ahnung davon, dass Licht immer ein kostbares Gut ist, dass es fragil ist, dass es auch verschwinden kann.“ Etwa, „wenn dunkle Mächte die Lichtregie übernehmen und statt einer offenen Kommunikation Fake News vorziehen“.

Auch die Bibel wisse daher zu unterscheiden zwischen „dem Licht Gottes und der menschlichen Erkenntnis“.

Die Künstlerinnen und Künstler haben für ihre Arbeiten unterschiedliche Zugänge gewählt.
(aus GM 46)

Schauen Sie unbedingt vorbei.

Das Programm zur Ausstellung in der Johanneskirche finden Sie hier.

Von Seiten der Landeskirche gibt es eine eigens erstellte Homepage mit vielen interessanten Informationen zur Ausstellung.
Auf www.kunst.ekir.de sind die Werke ebnso wie die Künstler vorgestellt. Reinklicken lohnt sich!
 

Zum Veranstaltungsplakat.

Zum Veranstaltungsflyer.
 

Das sind die Künstler:

Konstantinos Angelos Gavrias, Simone Prothmann, Siegfried Krüger, Diana Ramaekers, Christoph Dahlhausen, Vladimir Kuzmin, Ursula Molitor, Holger Hagedorn

Foto: © Andrea Dingeldein

 

 

 

 

 

 

 

Stationen der Wanderausstellung:

Saarbrücken, Johanneskirche: 18. Januar bis 17. März 2019

Trier, Konstantin-Basilika: 22. März bis 12. Mai 2019

Mönchengladbach, Hauptkirche Rheydt und Ernst-Christoffel-Haus: 18. Mai bis 14. Juli 2019

Troisdorf, Johanneskirche: 11. Juli bis 25. August 2019

Essen, Kunstraum Notkirche: 8. August bis 2. Oktober 2019

Krefeld, Friedenskirche: 11. Oktober bis 17. November 2019

Düsseldorf, Haus der Landeskirche: 20. November 2019 bis 6. Januar 2020